Freitag, 25.1.2001, 20 Uhr

 

 

’Alles bleibt, wie es ist
 Kabarett mit Gerd Hoffmann

 ... das klingt falsch, und das ist gut so.

Politisches Kabarett muß provozieren. Aber nicht um des Provozierens willen.  „Alles bleibt, wie es wird“; das klingt nicht nur falsch, das ist auch noch richtig. Gerd Hoffmanns neues Soloprogramm wird sich der gängigen Etikettierung genauso entziehen, wie der Berliner Kabarettist selbst.  

Gerd Hoffmann ist charmant und boshaft, doppeldeutig und grauenvoll ehrlich, wohlerzogen und gemein, besorgt und zynisch zugleich – ist geradlinig er selbst und schlüpft sehr überzeugend in viele andere Charaktere. Seine Begleiter auf dem satirischen Streifzug durch das deutsche Panoptikum sind vom unterschiedlicher Gestalt. Vom klassischen Bösewicht bis hin zum Berliner Original Opa Brösicke mit seiner gewohnt unkonventionellen Sicht auf die Dinge, beleuchten sie bevorzugt die aktuelle Entwicklung in unserem Lande und gern auch die Frage nach dem Warum..