'Alija und Zionismus'

7. Jüdisches Kulturfest am 17. August 2003

Das diesjährige Jüdische Kulturfest hat zum Schwerpunktthema 
den Zionismus, d.h. die politische und religiöse Weltanschauung, 
die die Juden vor allem Osteuropas nach hunderten Jahren der 
Verfolgung – gipfelnd im Holocaust – zur Einwanderung nach 
Palästina veranlaßte, bei der Staatsgründung Israels 1948 
eine zentrale Rolle spielte und noch heute – wenn auch immer 
weniger – zu den staatstragenden Ideologien zählt.
Programm 
16.30 Uhr Das Duo Lampe & Schelp, beide aus den Gruppen 
la'om und Jeriwan wohlbekannt, eröffnen das Fest mit 
Balkan-Folk und Klezmermusik.
Franka Lampe, Akkordeon
Carsten Schelp, Mandoline
 
 

18.30 Uhr Schauspieler der Berliner Gruppe Sinn&Ton lesen 
(und spielen) aus dem autobiographisch gefärbten 
Roman des israelischen Autors Leon Levit 
„Ein Mercedes im Sand“.
Leon Levit wanderte 1932 von Berlin kommend nach Palästina 
ein und beschreibt in seinem Buch die vom Zionismus in seinen unterschiedlichen 
Ausprägungen beeinflußten Phasen des Aufbaus des Staates Israel bis in die 
50iger Jahre des letzten Jahrhunderts.
20 Uhr   Daniel Kempin (Gitarre und Gesang) entfaltet mit seinem Programm 
‚Alija und Zionismus’ ein weit gespanntes musikalisch - historisches Panorama, das von der 
Einwanderung junger jüdischer Pioniere aus Russland 1890  bis zu den mediterranen Melodien der 
Tel Aviver Discoszene im Kampf um Frieden im Jahr 2000 reicht. Aufbau und Scheitern, Krieg, 
Niederlage und Sieg und immer wieder die unstillbare Sehnsucht nach Frieden werden so 
anders - anders als im Geschichtsbuch - hörbar und fühlbar.
	
 

open-air-Veranstaltung im überdachten Hof
Buffet mit Speisen nach jüdischen Rezepten