Samstag, den 1. 6. 02, 20 Uhr

'Die Stadt ohne Juden'
Stummfilm mit Klavierbegleitung

Schon 1924 thematisiert ein österreichischer Spielfilm die Apokalypse der staatlich organisierten Judenvertreibung – eine Vision, die von der Geschichte auf grausame Art eingeholt wurde und zum Holocaust führte. ‚Die Stadt ohne Juden’, 1923/24 nach Hugo Bettauers gleichnamigen  Bestseller-Roman von Hans Karl Breslauer verfilmt, zählt zu den ungewöhnlichsten und wichtigsten österreichischen Stummfilmen, bei denen sonst nur selten zeitgenössische Probleme thematisiert wurden.

Musikalische Untermalung: Johannes Rosenstein am Klavier.